Anfang der Sechziger Jahre kannte man starke Radioquellen, die auf optischen Fotoplatten wie schwach leuchtende Sterne aussahen. Bezeichnungen wie 3C48 oder 3C273 für diese Quellen gehen auf einen Katalog von Radioquellen des Cambridge-Observatoriums (3. Cambridge-Katalog) zurück. Die aufgenommmenen Spektren dieser Quellen zeigten optische Emissionslinien, die bei Frequenzen strahlten, wo man sie keinem bekannten Atom oder Molekül zuordnen konnte. Im Jahr 1963 gelang es dem Astrophysiker Maarten Schmidt am amerikanischen Palomar-Observatorium, diese Spektrallinien bei der Quelle 3C273 zum ersten Mal richtig zu deuten. Er konnte nachweisen, dass sie zum Spektrum des Wasserstoffs, des häufigsten Elements im Universum, gehörten, dass sie aber um 16% zum roten Ende des Spektrums hin verschoben waren. Bei 3C48 sind die Spektrallinien sogar um fast 40% zum Roten hin verschoben. Diese Art von Himmelsobjekten wurde später als Quasar (QUAsistellARe Radioquelle) bezeichnet. Heute wissen wir, dass es sich dabei um extrem hell leuchtende Zentralregionen von fernen Galaxien handelt, die über Entfernungen von mehreren Milliarden Lichtjahren hinweg beobachten werden können. ++++++++++++++++++++++++++++++++++++ SOMIT IST EINDEUTIG BEWIESEN DASS NUR DIE GRÖSSE DER QUELLE SCHIEBT.